Keine Angst vor tauben Dalmatinern

Gedanken

Ich bin taub, doch stört`s mich nicht,

hab ja noch mein Augenlicht,

eine Nase, die mich führt,

die Gefahr und Liebe spürt.

Meine Beine sind o.k.

und auch sonst tut mir nichts weh.

 

Alles würd` ich dafür geben,

dass meine Freunde dürfen leben.

 

A. Schweitzer

Keine Angst vor tauben Dalmatinern!

Es wird immer wieder vorkommen, dass der Eine oder Andere von unseren "Notpunkten" taub ist. Das kann bei Dalmatinern zum Einen von Geburt an der Fall sein, aber bei uns im Tierschutz sind, zum Anderen, auch häufig schlimme, und vor allem nicht behandelte, Ohrenentzündungen der Auslöser.

Bitte haben sie keine Angst davor, einen tauben Hund bei sich aufzunehmen!! Er oder sie braucht ihre Hilfe, Liebe, Wärme und ein Zuhause genauso, wie all die anderen "Notpunkte" - und ein tauber Hund ist kein "armes Tier", welches man von seinem Leid erlösen sollte - sondern ein ganz normaler Hund!!  Er kann eben nur nichts hören… (was die Hunde selber gar nicht stört - sie haben ja noch ihre Augen, Nase, und ihre anderen Sinne und vermissen nichts!)

Wie man mit einem tauben Hund  "ins Gespräch" kommt, kann man mit etwas Übung und Interesse leicht erlernen. Es gibt gute und liebevoll geschriebene Bücher und, bei Bedarf, sogar Hundetrainer, die sich spezialisiert haben, die Hilfestellung leisten können. Außerdem ist die Zeichensprache, welche man für einen tauben Hund benötigt, nicht schwer zu erlernen.

Taube Hunde brauchen vielleicht ein bisschen mehr Zeit und Geduld, aber man kann sie ebenso erziehen, wie jeden anderen Hund - sie können ebenso lernen ohne Leine zu laufen, wie ihre hörenden Freunde - alles eine Frage der Übung ;o) 

…und viele taube Fellnasen "hören" hinterher besser, als manch nicht tauber Kollege ;o)

Geben sie auch einer tauben "Notnase" eine Chance - er/sie wird es ihnen nie vergessen :o)

hier sind noch zwei Links zum Thema "einfach taub"

http://www.einfach-taub.de/Informatives.html

http://www.einfach-taub.de/page1.html

Gebt uns eine Chance!

Ich habe lange darüber nachgedacht

und mir so meine Gedanken gemacht.

Warum wollen uns so viele ums Leben bringen?

Wir wedeln doch auch, bellen und springen.

 

Wir können Bällchen bringen und den Mäuschen auflauern,

wir können sehen, fühlen und fürchterlich trauern.

Wir verstehen die Zeichensprache besser als unsere hörenden

Kameraden

und durch uns kommt auch keiner zu Schaden.

 

Vielleicht brauchen wir ein bisschen mehr Zeit,

doch wir bedanken uns dafür mit viel Zärtlichkeit.

Anstatt der Stimme brauchen wir Zeichen,

dann werden wir nicht von eurer Seite weichen.

Ein bisschen Verständnis und ein wenig Gefühl,

dann finden auch wir uns zu recht in dem Lebensgewühl.

 

Ich bin taub, ich steh` dazu,

kämpf für unser Leben, bitte auch DU!!!

 

A. Schweitzer